Karrieren

"Aufsteigerpotenzial"

Nach dem Motto "viele Wege führen nach Rom" bietet auch das SHK-Handwerk zahlreiche Möglichkeiten, einzelne Stufen der Karriereleiter zu erklimmen. Angefangen beim Berufskolleg, das neben dem Gesellenbrief auch die Fachhochschulreife ermöglicht, bis zum Bachelor oder Master stehen dem SHK'ler viele Möglichkeiten offen.

Bachelor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart (BWL-Handwerk)

Bachelor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Mosbach (BWL-Handel, Branchenhandel Bau und Sanitär)

Weiterführende Hinweise:
DHBW Mosbach – Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro www.mosbach.dhbw.de/bhe

Studiengang „Gebäude-, Energie- und Umwelttechnik“ (B.Eng.)

Energiewende, Klimaveränderung und unsere Ressourcen sauberes Wasser und saubere Luft sind heutige und zukünftige Herausforderungen unserer Gesellschaft. Als Ingenieurinnen und Ingenieure der Gebäude-, Energie- und Umwelttechnik tragen Sie zu komfortablen, energiesparenden und umweltschonenden Lösungen des täglichen Lebens bei. Basierend auf einem gemeinsamen technisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenteil in den ersten drei Semestern wählen Sie eine der drei sich überlappenden Vertiefungen Gebäudetechnik, Energietechnik oder Umwelttechnik.

Themengebiete der Gebäudetechnik sind die moderne Technische Gebäudeausrüstung mit Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, die Sanitärtechnik, die Regelungstechnik und die Gebäudeautomation zur energieoptimierten Betriebsweise von Anlagen. Neben Gewerke-übergreifenden Fächern werden unter anderem Brand- und Schallschutz, Simulationswerkzeuge, Facility-Management und Building Information Modeling (BIM) vermittelt.

Im Schwerpunkt Energietechnik liegt der Fokus auf den leitungsgebundenen Energien Strom, gasförmige Brennstoffe und Fernwärme. Hierbei spielen die Nutzung Regenerativer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung, Kraftwerkstechnik, Versorgungsnetze und die dezentrale Energieversorgung sowie die Interaktion der Energieversorgung mit der Gebäudetechnik eine zentrale Rolle. Ergänzend werden Grundlagen des liberalisierten Energiemarktes vermittelt.

Unter dem Schwerpunkt der Umwelttechnik finden sich die Themen zur Erhaltung von Lebensgrundlagen wieder wie die Entsorgungstechnik, die Umweltverfahrenstechnik, die Wasserversorgung und Abwassertechnik sowie die Luftreinhaltung.

Weiterführende Hinweise zum Studiengang:
https://www.hs-esslingen.de/gebaeude-energie-umwelttechnik-bachelor/

Zulassungsvoraussetzung:

Existenzgründung

Nach wie vor ist der Aufbau einer eigenen beruflichen Existenz für viele Menschen ein besonders erstrebenswertes Ziel, denn viele verbinden mit der Selbständigkeit vor allem persönliche Freiheit, Unabhängigkeit und die Chance auf materielle Verbesserungen.

Grundsätzlich kann der Schritt in die Selbständigkeit auf zweierlei Wegen erfolgen. Entweder durch eine Neugründung oder durch die Übernahme eines bestehenden Betriebes.

Gerade für Neugründer bieten die baden-württembergischen Handwerkskammern mit ihren Starter-Centern eine zentale Anlaufstelle, die Unterstützung bei allen Gründungsformalitäten bietet. Existenzgründer erhalten dort einfach, unbürokratisch und schnell Dienstleistungen aus einer Hand.

Für den zweiten Weg - die Übernahme eines bestehenden Betriebes - waren die Chancen für Existenzgründer noch nie so gut wie heute, denn eine Vielzahl von SHK-Betriebsinhabern sucht vergeblich nach einem geeigneten Nachfolger.

Wer allerdings glaubt, dass die Übernahme eines Betriebes einem "gemachten Nest" gleicht, in welches man sich setzen und mit geringem Aufwand und Risiko das fortführen kann, was der Vorgänger aufgebaut hat, täuscht sich in aller Regel gewaltig.

Erfolgreiche Selbständigkeit setzt neben dem erforderlichen technischen sowie betriebswirtschaftlichen Knowhow und der finanziellen Solvenz vor allem eine hohe Risikobereitschaft, die Fähigkeit zu strategischem Vordenken, überdurchschnittliches persönliches und zeitliches Engagement sowie eine hohe Entscheidungsfreudigkeit voraus.

Selbst wenn all diese Voraussetzungen gegeben sind, müssen zur Existenzgründung auch noch handwerksrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein.

So setzt der selbständige Betrieb eines Handwerks die Eintragung in die Handwerksrolle voraus. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie die notwendige fachliche Qualifikation nachweisen können.

Hierfür müssen Sie entweder die Meisterprüfung im angestrebten SHK-Handwerk, oder eine Diplomprüfung in der dem Handwerk entsprechenden Fachrichtung (i. d. R. Versorgungs-, Verfahrenstechnik, Maschinenbau) in Verbindung mit dem erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung oder einer mindestens dreijährigen Tätigkeit im SHK-Handwerk erfolgreich abgelegt haben.

Wenn Sie alle vorgenannten Anforderungen erfüllen, steht einem Start in die Selbständigkeit nichts mehr im Wege.

Für eine langfristig erfolgreiche Unternehmerzukunft ist es jedoch unverzichtbar, durch einen kontinuierlichen Informations- und Innovationsvorsprung, dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus zu sein und genau hierfür sind wir da.

Die Mitgliedschaft in einer regionalen Innung bietet Ihnen neben unmittelbaren geldwerten Vorteilen durch diverse Rahmenabkommen (z. B. Kfz-Beschaffung, Versicherungen, 3D-Bad- und Baustellenbegehung) vor allem entscheidende Informationsvorsprünge durch regelmäßige Rundschreiben und aktuelle Newsletter sowie die individuelle Expertenberatung in den Bereichen Technik, Recht und Betriebswirtschaft.

Darüber hinaus bietet Ihnen die Verbandsorganisation, durch eine Vielzahl von Schulungen und Seminaren, kostengünstige Weiterbildungsmöglichkeiten für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zur Mitgliedschaft an einer "Jungunternehmer-Erfahrungsaustauschgruppe"

Nicht zuletzt sind Sie durch die Mitgliedschaft in Ihrer Innung aber auch Nutznießer der überregionalen Vertretung Ihrer branchenspezifischen Interessen in Politik und Wirtschaft.

Nutzen Sie deshalb die vielfältigen Vorteile der Innungsmitgliedschaft und wenden Sie sich an die für Sie zuständige Innung. Der Fachverband benennt Ihnen gerne die entsprechenden Ansprechpartner.