Natürlich heizen mit Holz

Seit es Feuer gibt, wird Holz als Wärmespender genutzt. In der heutigen Zeit, in der viel über CO2-Emissionen und den Treibhauseffekt diskutiert wird, tritt das Naturprodukt Holz als Energieträger wieder in den Vordergrund

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Als nachwachsender Rohstoff hat Holz den Vorteil, dass es während seines Wachstums Kohlendioxid aufnimmt und nur die aufgenommene Menge beim Verbrennen wieder abgibt. Besonders attraktiv als Energieträger ist Holz in Kombination mit einem Kachelofen oder Heizkamin.

 

Von diesem ökologisch empfehlenswerten Brennstoff wird in den nächsten Jahren ein sehr großes Angebot auf dem Markt sein. Der Orkan Lothar vom Dezember 1999 vernichtete ganze Waldgebiete, deren gesamtes Holz kaum aus dem Wald geholt und gelagert werden kann. Holz wird demnach in absehbarere Zeit voraussichtlich sehr günstig zu beziehen sein.

 

Über 80 Prozent der Kachelöfen in den alten Bundesländern werden mit Holz geheizt. Oberste Regel bei der Holzverbrennung ist, den Kachelofen oder offenen Kamin nicht als "Mülleimer" zu missbrauchen. Abfälle, die beim Verbrennen häufig Schadstoffe freisetzten, haben darin nichts zu suchen. Ausschließlich naturbelassenes und trockenes Holz (Lagerzeit ca. 2 Jahre) oder gepresstes Holz in Form von Holzbriketts oder Pellets darf "verfeuert" werden. Denn gut abgelagertes Holz hat einen Heizwert von 5 kWh, frisches Holz dagegen nur von 2,6 kWh.

 

Lust auf ein gemütliches Holzfeuer in der guten Stube?

Informationen zur Holzfeuerung bei Kachelöfen und offenen Kaminen geben die Fachbetriebe der Ofen- und Luftheizungsbauer-Innungen. Bei holzbefeuerten Zentralheizungen hingegen geben die Fachbetriebe der Innung Sanitär-Heizung-Klempnerei gerne Auskunft. Man erkennt die Innugsbetriebe am blau-rot-gelben Eckring.