17.12.2018

Machen Sie es sich gemütlich – mit einer optimal eingestellten Heizung

Foto: Pixabay

Kerzenschein in der Vorweihnachtszeit wärmt das Herz. Aber gegen kalte Füße hilft das wenig. Unser Tipp: Lassen Sie jetzt Ihre Heizungsanlage vom Fachhandwerker hydraulisch abgleichen! Das bringt Wärme im ganzen Haus und spart Heizkosten. Für die Optimierung Ihrer Heizung gibt’s zudem noch einen Zuschuss vom Staat.

Ärgern Sie sich beim Heizen über zu viel Wärme im Erdgeschoss, während die Räume im oberen Stockwerk trotz aufgedrehter Heizkörper kühl bleiben? Dann wurde Ihre Heizung sehr wahrscheinlich noch nicht hydraulisch abgeglichen. Dadurch kommt bei Räumen, die näher am Heizkessel liegen, zu viel erwärmtes Heizwasser und bei weiter entfernten Räumen zu wenig an. Um diese dennoch mit Wärme zu versorgen, arbeiten in vielen Kellern Kessel mit hohen Vorlauftemperaturen und Heizungspumpen mit zu hoher Leistung. Das verbraucht unnötig viel Energie und kann außerdem zu Fließgeräuschen führen.

Mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich das Problem der ungleichen Wärmeverteilung in den Griff bekommen. Werden gleichzeitig moderne Thermostate eingebaut, lässt sich der Energieverbrauch sogar um bis zu 20 Prozent reduzieren. Wird weniger Energie beim Heizen verbraucht, sinkt auch der Ausstoß an klimaschädlichem CO2. Deshalb fördert der Staat die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs und den damit verbundenen Einbau moderner Thermostatventile mit einem attraktiven Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten.

Um die Förderung zu erhalten, müssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Auch ist wichtig, dass Sie sich vorab beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Förderung registrieren. Den 30-Prozent-Zuschuss gibt es übrigens auch, wenn Sie veraltete Heizungspumpen gegen stromsparende Hocheffizienzpumpen austauschen.

Informationen: www.intelligent-heizen.info