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Generationenbad

An die Zukunft denken – barrierefreie Wohnungen garantieren längere Selbständigkeit

Selbständigkeit im Alter scheitert oft an Äußerlichkeiten: Wohnungen in einem oberen Stockwerk, Stufen oder Treppen in den eigenen vier Wänden, kleine, nicht funktionale Badezimmer. Wer auch in späteren Jahren beruhigt und sicher in seinen eigenen vier Wänden leben will, sollte vorausschauend planen und handeln. Dies betrifft vor allem den Sanitärbereich.

Das Badezimmer kann sich als „Schicksal“ erweisen. Viele Bäder sind seit mehreren Jahrzehnten keiner größeren Modernisierung mehr unterzogen worden. Hohe Duscheintritte, rutschige Fliesen, fehlende Haltegriffe – sind die Tücken mit denen Bewegungsbehinderte kämpfen müssen. Vorausschauende Planung findet relativ selten statt. Das heißt, wenn die Behinderung auftritt muss es schnell gehen, sonst wird der Gang ins Badezimmer zur Qual und die Selbstständigkeit erleidet erhebliche Einbußen. Der Fachmann rät daher bei anstehenden Renovierungen einen Blick in die Zukunft zu riskieren: Bauen Sie bodengleiche Duschen ein, oder lassen Sie Platz für evtl. Haltegriffe -  ein Bad kann man bei guter Planung langsam den Bedürfnissen anpassen.


Regenwassernutzung

Die Nutzung des „himmlischen Nass“ hat Konjunktur! Seit die Wasserpreise und die Kosten für das Abwasser in etlichen Kommunen drastisch erhöht wurden, denkt mancher Hausbesitzer anders über eine Zisterne im Garten oder im Keller. Bis zu 40 Liter pro Person und Tag lassen sich mit einer sinnvoll eingebauten Anlage zur Regenwassernutzung einsparen. 

Dieses lobenswerte umweltschonende Engagement hat zwei positive Seiten, zum einen wird die Haushaltskasse des Verbrauchers entlastet, zum anderen wird kostbares Trinkwasser eingespart. Wo liegt also der Haken? Häufig greifen die Hausbesitzer nicht auf die Beratung eines Sanitär-Heizung-Klima Fachbetriebes – zu erkennen am blau, rot gelben Eckring – zurück, sondern lieber selber zum Spaten. Viele Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäuser sind Marke Eigenbau und entsprechen nicht immer den technischen Standards. Dabei gilt: Regenwassernutzungsanlagen müssen nach der Trinkwasserverordnung, die seit Januar 2003 in Kraft ist, dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. Diese Regelung gilt auch für bereits bestehende Anlagen.


Raum ist in der kleinsten Hütte

Das durchschnittliche Bad in Deutschland bemisst knapp acht Quadratmeter, Gästebäder sind oft noch kleiner. Große Wohlfühllandschaften finden hier kaum Platz. Trotzdem muss der Traum von einer angenehmen "Wohlfühlatmosphäre" nicht ad acta gelegt werden. Gute Planung, Wissen um die Möglichkeiten, die die Technik und die die Vielfalt der Badmöbel hier bietet sind die Grundlage. Mit dieser Basisausstattung, einem guten Augen und Einfühlungsvermögen kann auch in kleinen Bädern neben Funktionaltität und wassersparender Technik ein Bad entstehen, das diesen Namen auch verdient.